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Infothek kalk

Kalk macht mobil!


Kalk ist Bodendünger und Pflanzennährstoff zugleich


Die Funktion einer Kalkdüngung ist zweigeteilt. Nicht nur zur Verbesserung der Bodenstruktur, mehr noch als Mobilisatorfür Pflanzennährstoffe. Das Ergebnis: der Pflanzenwachstum zeigt sich deutlich verbessert. Auch die Löslichkeit der Nährstoffe wird positiv beeinflusst. Es liegen exakte Richtwerte für eine optimale Bodenreaktion vor. Werden sie angewendet, kommt es weder zur Versauerung noch zur Überkalkung.

 

Welcher Kalkdünger soll es sein?

 

Zur Anwendung des „richtigen“ Kalkdüngers sind zunächst Eingrenzungen notwendig. Ein Kriterium besteht darin, ob mit dem Kalk gleichzeitig noch andere Nährelemente zugeführt werden sollen. So hat es sich seit Langem bewährt, bei
Mg-Bedarf eine nötige Kalkzufuhr mit mangnesiumhaltigem Kalk abzuzdecken. So reduzieren sich die im Dünger enthaltenen CaO-Anteile und damit die Kosten der Kalkung um den Betrag für eine gesonderte Mg-Bodendüngung.

 

Basische Bestandteile zählen

 

Von besonderem Interesse ist der ganze Gehalt an basischwirksamen Bestandteilen, berechnet als CaO. Es ist Berechnungsgrundlage für die auszubringende Menge des jeweiligen Düngekalks.

 

Das Fazit

 

Ausgehend vom Ergebnis der Bodenuntersuchung zum pH-Wert über die Richtwerte zum Erreichen und Erhalten des optimalen pH-Werts bis hin zum vielseitigen Angebot von Kalkdüngersorten sind alle Voraussetzungen gegeben, den Boden optimal zu versorgen. Weitere, mit dem Kalk zugeführte Nährelemente, sind besonders bedeutsam.

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